
Der Kunde profitiert von allen Vorteilen web-basierter Software: Sicherheit, Zuverlässigkeit, ortsunabhängige Verfügbarkeit und flexible Erweiterbarkeit. Aktuelle Patches und Updates werden automatisch in sein System und auf seine Player mit übernommen. Der hohe Invest für eine eigene zentrale Serverplattform entfällt.
Die modulare, zentrale Serverstruktur der Oxygen Media Platform ermöglicht den Kunden eine hohe Flexibilität hinsichtlich einer zukünftigen Erweiterung ihres Systems. Im Gegensatz zu anderen am Markt erhältlichen Digital-Signage-Systemen muss bei einer Erweiterung um mehrere Player nicht jedes Mal eine gesamte neue Plattform hinzugekauft werden. Vielmehr werden je nach Bedarf nur einzelne Server hinzugefügt.

Statt eine eigene Redaktionsplatz-Software auf ausgewählten PCs installieren zu müssen, kann praktisch von jedem PC mit aktuellem Browser und Internetanschluss aus die gesamte Redaktionsarbeit erfolgen. So lassen sich Inhalte ins System einstellen, Inhalte und Playlisten redaktionell anpassen, alter Content aus dem System löschen sowie das gesamte System verwalten.
Alle Benutzer können über einen eigenen Zugang mit vorher definierten Rechten auf das System zugreifen und so eigenständig Content einstellen und Playlisten ändern. Aufgrund des browserbasierten Zugangs ist einzig ein PC mit Internetanschluss und aktuellem Browser notwendig.
Über ein Rollen- und Rechtesystem kann detailliert in verschiedenen Abstufungsgraden festgelegt werden, welche Rechte eine jede Benutzergruppe und die ihr angehörenden Benutzern haben.
So kann ein Nutzer beispielsweise nur Content einspielen, aber nicht löschen. Ein anderer wiederum kann nur eingespielten Content zu Playlisten zusammenstellen. Wiederum kann für einen Dritten festgelegt werden, dass er ausschließlich die Statistik aufrufen darf.
Auch wenn vorrangig eine zentrale Steuerung und Kontrolle der Oxygen Player möglich und meist auch gewünscht ist, besteht bei der Oxygen Media Platform die Möglichkeit, auch nur lokal auf die einzelnen Player via LAN zuzugreifen – ebenfalls mittels eines Browsers.
Je nach zentral vergebenen Rechten ist es dann sogar möglich, lokalen Content aufzuspielen und diesen bei der Wiedergabe mit berücksichtigen zu lassen. Dieser Content steht dann allerdings nur auf dem lokalen Player zur Verfügung, kann also von anderen Playern nicht genutzt werden.
Oxygen ist in der Lage, Inhalte automatisch und in einer intelligenten, auf Prioritäten basierenden Reihenfolge wiederzugeben. Dadurch vermeiden Sie statische Wiedergabeschleifen, die dazu führen könnten, dass Ihre Kunden gar nicht mehr auf Ihre Displays schauen bzw. das Personal in Ihrem Geschäft den Oxygen Player deaktiviert, da es die ewig gleiche Wiedergabeschleife nicht mehr sehen möchte. Diese Art der automatischen Bestimmung einer Reihenfolge ist derzeit einzigartig auf dem Digital Signage Markt.

Soll Content nicht nur starr und fest vorgegeben sein, so bietet das System auch die Möglichkeit, über grafische Inhaltsvorlagen ("Templates") einzelne Elemente entweder manuell oder automatisch zu aktualisieren - beispielsweise durch eine Verknüpfung mit einer Datenbank oder dem Internet.
Je nach vergebenen Rechten können beispielsweise nur ein Text oder Preis eingegeben werden (auch als lokaler Content) oder auch Bilder oder Sounds ausgetauscht werden. Diese Templates werden im Vorfeld in Absprache mit dem Kunden ganz nach seinen Wünschen im Firmendesign angefertigt.
Auch Templates, die beispielsweise allgemeine sowie auch standortbezogene Informationen darstellen (News, Wetter, Verkehrsinfos, Horoskop etc.) können realisiert werden.
Beim Ausfüllen und Anpassen der Templates werden diese Änderungen sofort in einem kleinen Vorschaufenster sichtbar. Somit kann redaktionell rasch überprüft werden, ob beispielsweise Hintergrund, Bild oder sonstige Elemente miteinander harmonieren. Es handelt sich dabei um ein echtes „What you see is what you get“ (WYSIWYG).
Es können auch Informationen aus Dritt-Systemen (z.B. Warenwirtschaftssystemen, Datenbanken, CRM-Systemen, Internet-Newsfeeds etc.) über dynamische Templates mit eingebunden werden. Damit wäre es beispielsweise möglich, zentral vorgegebene Preisänderungen sofort an alle angeschlossenen Oxygen Player weiterzugeben, um so immer auf dem aktuellen Stand zu sein.

Mit der Oxygen API, einer offenen Programmierschnittstelle, lassen sich Ihre eigenen Ideen und die Wünsche Ihrer Kunden schnell und einfach umsetzen. Unsere Oxygen REST API verwendet offene Standards, wodurch Kosten eingespart werden. Bei der Erstellung eigener Applikationen sind Ihren Ideen nahezu keine Grenzen gesetzt. Auch ein Anpassen des User Interface ist möglich.
Über die Programmierschnittstelle können auch externe Trigger dazu benutzt werden, kurzfristige Aktionen beim Player auszulösen. Beispielsweise könnte bei Drücken eines Knopfes, Unterbrechen einer Lichtschranke oder bei RFID- oder Bluetooth-Interaktionen ein bestimmtes Video oder ein bestimmtes Hinweis-Templates automatisch angezeigt werden.
Ebenfalls könnten Wetterdaten wie Sonnenschein, Außentemperatur oder Regen Einfluss auf die Gültigkeit von Content haben, so dass beispielsweise bei Sonnenschein anderer Content abgespielt wird als wenn es draußen regnet.
Webstreams aus dem Internet oder das laufende Fernsehprogramm lassen sich genau wie der übrige Content ganz einfach in die Sendeschleife einbinden. So können z.B. aktuelle TV-Sportereignisse zeitgesteuert und automatisch auf allen Displays wiedergegeben werden.

Um Inhalte auf geeigneten Digital-Signage-Abspielgeräten ausgeben zu können, unterstützt die Oxygen Media Platform die offenen Standards SMIL ("Synchronized Multimedia Integration Language") und Media RSS. Das über die Steuerungssoftware Oxygen Management Suite erstellte Programm lässt sich automatisiert ins SMIL- und Media RSS-Format exportieren - inklusive aller wichtigen Content-Einstellungen.
So können Multimedia-Inhalte auch auf digitalen Bilderrahmen, Waagen oder Zahlschalen ausgegeben werden, ohne dass darauf zuvor eine spezielle Software aufgespielt werden muss. Die Anbindung an das Netzwerk kann schnurlos erfolgen.
Möchten Sie gewährleisten, dass ein Content nicht zu jeder Zeit abgespielt wird, so ist es möglich, jedem einzelnen Content einen bestimmten Gültigkeitszeitraum zuzuweisen. Somit kann der Content schon vorab an die einzelnen Oxygen Player verteilt werden, auch wenn er erst zu einem späteren Zeitpunkt gezeigt werden darf (z.B. als Vorbereitung für Weihnachstaktionen etc.). Ist der Zeitraum abgelaufen, steht der Content dem Oxygen Player automatisch nicht mehr zur Verfügung.
Soll bestimmter Content nur ausgewählten Oxygen Playern zur Verfügung stehen (z.B. aufgrund einer regional begrenzten Aktion), so können diese Player einer bestimmten Gruppe zugeordnet werden. Sofern eine Playliste die Wiedergabereihenfolge des Contents bestimmt, erstellen Sie für diese Gruppe eine eigene Playliste.
Die Inhalte aus Ihren angelegten Playergruppen werden automatisch in die Sendeschleife mitaufgenommen, so dass kein zusätzlicher Administrationsaufwand notwendig ist.
Playergruppen können mittels der Oxygen Management Suite sogar überlappend angelegt werden.
Neben der klassischen Abspielreihenfolge (auf- oder absteigende Playliste bzw. prioritätenbasiert automatisch) ist es möglich, über eine Kalenderansicht bestimmte Events fest zu platzieren - sowohl über die Oxygen Management Suite als auch lokal.
Sie können minutengenau definieren, wann einzelne Oxygen Player oder ganze Playergruppen bestimmte Inhalte wiedergeben sollen.
Über die Funktion "Exakter Start" legen Sie fest, ob der zum Timer-Zeitpunkt ausgespielte Content unterbrochen oder zunächst zu Ende gespielt werden soll.
Auf Wunsch des Kunden ist es auch möglich, den am Player angeschlossenen Bildschirm über im Oxygen Player hinterlegte „Öffnungszeiten“ an- und auszuschalten. Somit wird beispielsweise während der Nacht kein Strom verbraucht. Der Player selbst muss jedoch permanent eingeschaltet bleiben, damit er mit aktuellem Content versorgt werden kann und keine Fehlermeldung im zentralen Monitoring System erzeugt.
Der über die Oxygen Management Suite eingestellte Content wird bei der Übertragung verschlüsselt und auf dem Oxygen Player wieder entschlüsselt. Damit wird sichergestellt, dass Inhalte nicht unberechtigterweise abgefangen, von Außenstehenden betrachtet oder gar kompromittiert, also durch anderen Content ersetzt werden.
Die Oxygen Media Platform ist demnach höchst flexibel, da zwischen den einzelnen Standorten und den zentralen Servern kein kostenintensives, zusätzliches VPN geschaltet werden muss.
Sowohl eine Auflistung der zentralseitigen Nutzerinteraktionen als auch eine Statistik über wiedergegebenen Content können über ein Web-Interface dargestellt werden. Diese Reports können zur Weiterverwertung aus der Oxygen Management Suite heraus in andere Datenformate exportiert werden.
Auch eine lokale Abfrage der lokalen Player-Statistik ist möglich.

Über die Oxygen Management Suite nehmen Sie nicht nur web-basiert redaktionelle Arbeiten vor, sondern managen zudem die komplette Infrastruktur. Hinterlegen Sie Stammdaten zu den einzelnen Oxygen Playern, starten Sie Player neu, und greifen Sie aus der Ferne auf einzelne Player zu. Sie können das System ferngesteuert vollständig warten und sparen so Anfahrten vor Ort.
Weiterhin ist es möglich, bei bestehender Datenverbindung den aktuellen Status der einzelnen Player abzufragen. Dieses Monitoring ermöglicht es, rasch „gefährdete“ oder gar „defekte“ Player zu identifizieren und erforderliche Maßnahmen zu ergreifen.